Ehemalige Goldhaferwiese oberhalb Bad Oberdorf

Ehemalige Goldhaferwiese oberhalb vom Pumpwerk bei Bruck und Obere Eckwiesen

Die Wiesen sind bereits vor Jahrzehnten brachgefallen. Nach Auskunft eines einheimischen Landwirtes werden sie ungefähr seit 1958 nicht mehr gemäht). Es handelt sich dabei vermutlich um ehemalige Goldhaferwiesen, die von der Fieder-Zwencke (Brachypodium pinnatum) überprägt wurden. Früher wuchs hier auch die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis).

Funktion

Ehemalige Bergmähder, heute ungenutzt.

Erhaltungszustand und Gefährdung

In den Wiesen ist aus floristischer Sicht noch ein wertvolles Artenpotential vorhanden, das allerdings mit fortschreitender Sukzession immer mehr abnimmt. 
Durch die Nutzungsaufgabe hat eine starke Verbuschung eingesetzt. Bei einem Vergleich mit älteren Luftbildern bzw. älterem Bildmaterial ist diese fortschreitende Sukzession zum Wald deutlich zu erkennen.

Ökologische Bedeutung

Außergewöhnlich artenreiche Bergwiesen.

Bedeutung für Landschaftserleben

Die blütenreichen und früher im Allgäu landschaftstypischen Bergwiesen sind ein wertvoller Bestandteil des Landschaftsbildes und für das Landschaftserleben in dem vom Tourismus geprägten Hintersteiner Tal von hoher Bedeutung.

Beeinträchtigungen

Ehemalige Bergmähder, heute ungenutzt.

Pflege- und Schutzmaßnahmen

An den Oberen Eckwiesen kam es in den letzten Jahren an Teilbereichen zur Wiederaufnahme der Mahdnutzung und Beweidung (Schafe). Dies ist äußerst positiv für den Erhalt des noch vorhandenen Artenpotentials zu werten und sollte gefördert werden.