Wiese mit Heustadel

Offengelassene ehemalige Streuwiese

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiese mit Heustadeln bei Obermaiselstein

Reste von Bergmähdern. Kleinflächiger und artenreicher Wechsel von Goldhaferwiesen, Borstgrasrasen und Flachmooren. 
Diese nehmen am Ost- und Südhang des Wannenkopfes noch größere Flächen ein.

Funktion

Laut Auskunft des Bauern (Fläche 125.02) wurde das Mähgut früher als Streu genutzt, jetzt wird es teils auch verfüttert, der Rest als Streu genutzt.

Erhaltungszustand und Gefährdung

Kleinflächig noch gut erhalten, im weiteren Umkreis vielfach Nutzungsauflassung bzw. Fichtenanpflanzung.

Ökologische Bedeutung

Artenreichtum verbunden mit seltenen Arten und einer speziellen, durch hohe Niederschlagsmengen gekennzeichneten, Ausbildung der Borstgrasrasen: Neben Arnika (Arnica montana), die reichlich in den Borstgrasrasen vorkommt, sind Quendelblättrige Kreuzblume (Polygala serpyllifolia), Wald-Läusekraut (Pedicularis sylvatica) und Einorchis (Herminium monorchis) (Rote Liste 2) zu nennen.

Bedeutung für Landschaftserleben

Ästhetisch ansprechende, blumenreiche hochmontane Wiese mit intakten kleinen Heustadeln, die aber heute vielfach ungenutzt oder zur „Erholung“ genutzt werden.

Beeinträchtigungen

Laut Auskunft des Bauern (Fläche 125.02) wurde das Mähgut früher als Streu genutzt, jetzt wird es teils auch verfüttert, der Rest als Streu genutzt.

Pflege- und Schutzmaßnahmen

Weiterführung und Förderung der Mahd.