Im Vordergrund sind Nasswiesen/Flachmoore, an Hangversteilung Extensivwiesen

Entwässerungsgräben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meilesmoos

Im Quellbereich des Reckenberger Bachs auf Hangabflachungen gelegene Vermoorungen, die von Extensivwiesen umgeben werden.

Funktion

Mähwiesen bzw. Streuwiesen.

Erhaltungszustand und Gefährdung

Überwiegend noch gut erhalten, kleinflächige Nutzungsunterschiede führen zu hoher Varianz in der Gesellschaftsausbildung, sowohl der Moore als auch der Goldhaferwiesen. Teilweise (oberer Rand im Osten) auch brachliegend und dort bereits artenärmer. Potentielle Gefährdung durch geplanten Neubau einer asphaltierten Zufahrt, die i.d.R. Nutzungsintensivierung nach sich zieht. 
Beeinträchtigungen durch frische Entwässerungsgräben im oberen Teil im Westen. Außerdem stellenweise Umnutzung der ehm. Heustadl zu Freizeithäusern, in deren näheren Umgebung standortfremde Pflanzen (z.T. als Sichtschutz) angepflanzt werden. In den Mooren kleinflächig gezielte Ansalbungen von Gelber Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) und Dichter-Narzisse (N. poeticus).

Ökologische Bedeutung

Artenreicher Komplex aus Feucht- und Extensivgrünland, der auf rel. großer Fläche kleinräumig verzahnte und somit besonders große Standortamplitude abdeckt.

Bedeutung für Landschaftserleben

Landschaftlich reizvoller, von Wald umgebener, blütenreicher Offenlandbereich, der in mehrere große Hangabflachungen und dazwischengelegene Versteilungen gegliedert ist und zusätzlich durch alte, z.T. gut erhaltene Heustadl an ästhetischem Wert gewinnt.

Kulturhistorische Bedeutung

Restflächen ehm. umfangreicherer Bergmähder, heute z.T. durch Fichtenforste ersetzt.

Beeinträchtigungen

Mähwiesen bzw. Streuwiesen.

Pflege- und Schutzmaßnahmen

Fortführung der Mahd, Verzicht auf Drainage. Keine Jauchedüngung, die jetzt stellenweise ausgeübte Festmistverzettelung auf den Extensivwiesen kann im bisherigen Umfang toleriert werden.